Konstruktiver Wasserbau
VDE 17 - Ausbau des Teltowkanal im PFA 6
Wichtige Daten:
Nachweis der Standsicherheit und Planung von Maßnahmen an:
- ca. 15 km Uferbefestigung
- 18 Brücken
- ca. 100 Einleitungsbauwerken
- einem U-Bahn-Tunnel
- fünf Dükern
- ca. 50 Gebäuden
Die Planungsgemeinschaft Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft mbH/Lahmeyer International GmbH mit seinem Büro in Berlin, ab 2002 hpl, bearbeitete die Objekt- und Tragwerksplanung für den Ausbau des Teltowkanals im Planfeststellungsabschnitt 6 (PFA 6). Dieser reicht von km 21,4 bis km 28,5a
Das Vorhaben ist Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, welches die West-Ost-Verbindung vom Raum Hannover über Magdeburg nach Berlin beschreibt. Die Südtrasse erschließt vorrangig den Berliner Osthafen. Der 1901 - 1906 gebaute Teltowkanal ist Verkehrsweg und zugleich Vorfluter für den südlichen Berliner Raum. Prägend sind die hohen und sehr steilen Böschungen am Kanal.
Der Ausbau im PFA 6 erfolgt für die Wasserstraßenklasse Vb mit reduziertem Ausbaustandard. Im Wesentlichen ist mit dem Ausbau eine Vertiefung von 1,4 m auf 4 m Wassertiefe und eine Verbreiterung im Bereich der Kurven verbunden. Es sind daher auf weiten Strecken die Ufer mit Hilfe von Spundwänden instand zu setzen. Weiterhin ist die Standsicherheit der Uferrandbebauung, der Brücken und der Böschungen am Kanal zu gewährleisten und infolgedessen zahlreiche Maßnahmen an den Bauwerken durchzuführen.
Die in der Vorplanung erarbeiteten Varianten wurden zur Ermittlung der Vorzugsvariante einem Bewertungssystem unterzogen. Entscheidungskriterien waren dabei neben den Kosten naturschutzfachliche und landesplanerische Gesichtspunkte sowie die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt.
Leistungen:
- Grundlagenermittlung
- Vorplanung, Perspektivplanung, Zielsystem
- Entwurfsplanung
- Genehmigungsplanung
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