Konstruktiver Wasserbau
Westliche Zufahrt Schleuse Charlottenburg
Wichtige Daten:
| Spreeumbau: | ca. 770 m |
| Bodenaushub: | 183.000 m³ |
| Deckwerk/Sohlsicherung: | 17.500 m² |
| Baukosten: | 15,8 Mio € |
Die Schleuse Charlottenburg verbindet die Spree mit dem Berliner Westhafen. Die bestehenden Schleusen aus dem Jahr 1885 stellen seit langem einen Engpass dar, so dass bereits seit 1938 ein Neubau angestrebt wird. Im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17 (Wasserstraßenverbindung Hannover - Berlin) erfolgten dazu 1997 und 1999 Planfeststellungsverfahren von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
Der 1. Bauabschnitt umfasst den Schleusenneubau inklusive der Vorhäfen. Der 2. Bauabschnitt beinhaltet die westliche Zufahrt sowie die landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen.
Um den Schiffen die sichere und leichte Zufahrt zur Schleuse zu ermöglichen, müssen ein Spreedurchstich und eine Kurvenaufweiterung entstehen. Der zu durchstechende Spreebogen wird zum Teil abgetrennt und als Altarm umgestaltet. Im Durchstich befinden sich eine Koppelstelle für Schubverbände und eine separate Sportbootwartestelle. Die Ufergestaltung passt sich den örtlichen Randbedingungen kleinteilig an. So werden Spundwände mit wechselnden Oberkanten, Böschungen mit unterschiedlichen Neigungen, Flachwasserbereiche, begrünte Deckwerke und einbezogene alte Bäume eine lebendige Wasserstraße formen. Rund 2 km Wegegrünzug mit Anbindung an den Schlosspark Charlottenburg, eine Fußgängerbrücke, ein Holzsteg und ein zum Weiher umgestalteter alter Stichhafen runden die Maßnahme ab.
hpl wirkte im Bereich Projektleitung, Erstellen des Leistungsverzeichnisses und Zeichnungserstellung mit.
Leistungen:
- Entwurfsplanung
- Entsorgungskonzept
- Ausführungsplanung
- Vorbereitung der Vergabe
- Mitwirken bei der Vergabe
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